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Hamish Fulton
Summit Portrait
THE UNCARVED BLOCK, 1. Januar 2010
Geboren 1946 in London, studierte Kunst von 1964 bis 1969 am Hammersmith College of Art, an der St Martin’s School of Art und am Royal College of Art in London. Seit 1969 wandert er durch England, Schottland, Wales, Irland, Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich, Deutschland, Niederlande, Spanien, Portugal, Norwegen, Lappland, Island, USA, Kanada, Mexiko, Peru, Bolivien, Argentinien, Indien, Nepal, Tibet, China, Japan und Australien. Fulton bestieg den Mount Everest am 19. Mai 2009 mit einer künstlichem Sauerstoff, und zwar über den Südöstlichen Kamm mit „Adventure Consultants Expedition“. Seit 1969 werden seine Werke International ausgestellt. Einzelausstellungen: Konrad Fischer Galerie Düsseldorf 1969, Albright-Knox Art Gallery Buffalo, New York 1990, The National Gallery of Canada Ottawa 1990, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden 1992, Tate Britain London 2002, Bawag Foundation 2002-03, Haus Konstructiv Zürich 2004 und Hauseler Contemporary 2009 München.
„Das Selbstporträt Hamish Fultons auf dem Gipfel des Mount Everest ist von fast erschreckender Unaufgeregtheit. Mit ausgestreckten Armen richtete er die Kamera auf sein Gesicht, das hinter der Sonnenbrille und der Sauerstoffmaske fast völlig verschwunden war. Er selbst ist nicht zu erkennen. Und doch ist die Kamera für ihn so etwas wie ein Spiegel, in den er wie zur Selbstbefragung schaut. „

„So erzählt das Foto vom Blick in den eigenen Kopf, von den Gedanken, die einen in 8.850 Meter umtreiben. Der Betrachter freilich erfährt sie nicht. Vielmehr liefert ihm Fulton einen Text, der mit schnörkelloser Typographie das quälende Erlebnis und Abenteuer frei von jeglichen Emotionen auf ein paar nüchterne Fakten reduziert. Nicht um eine Gipfelaussicht ist es ihm zu tun, auch wenn sich das Drumherum in den Gläsern seiner Brille spiegelt, sondern um eine Gipfeleinsicht. „

„In dem Gipfelbild kann man förmlich die Anstrengung miterleben. Es ist ein emotionales Bild. Ein stark gezeichnetes Gesicht mit Sonnenbrille, in deren Spiegelung die anderen Bergsteiger aus dem Team zu erkennen sind.“

„Ein sehr erzählerisches Bild.“
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