Tirol

	
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Michaela Walch
Schutz fürs Hochgebirge - Nationalpark Zillertal
TIROLERIN, 1. Juli 2010
Geboren 1965, lebt in Innsbruck. Ihre Liebe zur Natur wurde schon in den ersten Kindheitsjahren durch ihren Vater begründet. Die Ausflüge mit ihm in die Innsbrucker Bergwelt prägten maßgeblich ihre Verbundenheit mit der Natur und den Wildtieren. In den vergangenen Jahren führte sie die Suche nach neuen Impressionen auch nach Kanada, wo die eindrücklichen Naturerlebnisse sie zur Fotografie inspirierten. Weitere Reisen mit der Kamera nach Nordamerika, Afrika und durch Europa folgten. Seit der Geburt ihres Sohnes Matteo im Jahr 2003 erkundet sie fotografisch wieder vermehrt die österreichische Berg- und Tierwelt. Bevor sie 2010 als Mathematiklehrerin an eine allgemeinbildende höhere Schule wechselte, war sie als Elektrotechnikingenieurin tätig. Ihre Fotografien wurden international und vielfach national ausgezeichnet, sie erscheinen in Kalendern und Magazinen (www.wildlifephoto.at).
„Je ausgesetzter der Mensch in der Wildnis ist, desto wichtiger mag es ihm sein, sich seiner selbst zu versichern. Steinmännchen zu bauen kann dabei helfen. So wie auf diesem Bild, wo ihre Funktion als Wegweiser durch die schier unüberschaubare Menge allerdings fast ad absurdum geführt wird. Wie ein archaischer Kultplatz wirkt der Ort, den Michaela Walch fotografiert hat. Gleißende Lichtstrahlen und das sich ankündende Abendrot unterstützen diesen Eindruck. Zugleich wirken die Steinmännchen durch den eigenwillig gewählten Kamerastandpunkt und die Verzerrung durch das Weitwinkelobjektiv schon selbst wieder wie eine Bergsilhouette. Es ist, als beanspruchten die Steine, die der Natur für diese Figuren entnommen wurden, um die Anwesenheit des Menschen zu dokumentieren, den Ort nun ganz für sich und hätten die Menschen aus der Gegend herausgedrängt. Die Steine sind die Bewohner des Bergs.“

„Mehrere hundert Felsplatten und Steinmänner bedecken die Gipfelfläche des Petersköpfl in den Zillertaler Alpen. Die Fotografin hat es geschafft, durch zarte Farben und ein dezentes, fast mystisches Licht dieser skurrilen Felslandschaft etwas Sanftes zu geben. Aber auch der sehr gute Bildaufbau sowie die weiche Ausleuchtung des Vordergrundes machen die Aufnahme zu etwas Besonderem.“

„Geheimnisvolle skurrile Gesteinsformationen machen dieses Bergfoto interressant. Die gesamte Farbanmutung und die Bergketten mit den Wolkenformationen im Hintergrund ergänzen die etwas düstere Stimmung.“
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